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Direkt zum Hauptmenü springen Direkt zum Fuß-Menü mit Verweisen zur Suche, Kontakt, etc. springenAmberger Jugendkonvention goes Europe
Der Weg der Amberger Jugendkonvention führt nach Genf!
Erstmalig liegt im Jahr 2010 ein eigenständiger Kinder- und Jugendreport zum Stand der Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in der Bundesrepublik Deutschland vor. Mittendrin: die Amberger Jugendkonvention der Deutschen Jugendfeuerwehr!
Auszüge aus der Konvention wurden direkt in den Bericht übernommen. Damit ist die DJF einer von drei deutschen Jugendverbänden, der Einfluss auf den Kinder und Jugendreport hat.
Als das Jugendforum der Deutschen Jugendfeuerwehr ihre Projektarbeit zum Nationalen Aktionsplan für ein kindergerechtes Deutschland 2005-2010 startete, hätte wohl niemand daran gedacht, wo das hinführt. Das Ergebnis, die beim Deutschen Jugendfeuerwehrtag 2009 in Amberg verabschiedete Jugendkonvention, sollte ein Stimmungsbild der Jugendlichen zusammenfassen. Aber die Konvention sollte auch Denkanstöße für Verbände und Politik geben - für ein kindergerechteres Deutschland.
Der Kinder- und Jugendreport (KJR):
Tausende junger Menschen haben an der Erstellung des Reports mitgewirkt. Über 3500 Fragebögen gingen innerhalb beim Projektträger, der Arbeitsgemeinschaft für Kinder- und Jugendhilfe- AGJ, ein. Eine Auswahl von 27 jungen Menschen zwischen elf und 18 Jahren entwickelte in zwei Arbeitstreffen eigene Forschungsprojekte zum Kinder- und Jugendreport und diskutierte die Ergebnisse. Darüber hinaus sind im KJR Ergebnisse einige Kinderrechtsprojekte der vergangenen Jahre berücksichtigt, wie "unsere" Amberger Jugendkonvention.
Der Report soll einer von drei Berichten sein, mit denen sich der UN-Ausschuss für die Rechte des Kindes befasst, um die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland zu beurteilen und Empfehlungen an die Bundesregierung auszusprechen.
Nationaler Aktionsplan für ein "kind- und jugendgerechtes Deutschland 2010"
Die Deutsche Jugendfeuerwehr beteiligt sich mit dem Bundesjugendforum aktiv an dem Nationalen Aktionsplan, einer Aktion des Deutschen Bundesjugendringes (DBJR).
Die Jugendfeuerwehrleute erarbeiten eine ganze Reihe an richtig wichtigen Themen rund um das Aufwachsen, die Interessen und Ausbildung von Kindern und Jugendlichen. Die Brainstormings und Ausarbeitungen werden in den kommenden Monaten vom Bundesjugendforum zusammengefasst. Zum Deutschen Jugendfeuerwehrtag 2009 soll dieses Ergebnis dann als "Amberger Konvention" verabschiedet werden.
Mit der Beteiligung am NAP haben Jugendverbände die Möglichkeit in gewisser Weise politischen Einfluss auf die Umsetzung der Kinderrechte in Deutschland zu nehmen.
"Damit wird auch eine Basis geschaffen, auf der unsere Einschätzungen und Positionen zur Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in den 2009 anstehenden Berichterstattungsprozess an den entsprechenden UN-Ausschuss einfließen können", so die Erläuterung des DBJR.
Open Space in Berlin

"Wir haben total viel geschafft", war der Tenor aller Teilnehmer am Open Space. Über 30 Jugendliche aus ganz Deutschland haben den Startschuss gegeben: Zum Nationalen Aktionsplan für ein "kind- und jugendgerechtes Deutschland 2010".
Die Mitglieder des Bundesjugendforums und ihre engagierten Mitstreiter aus den Ländern diskutierten, sammelten Ideen und erzielten vor allem viele Ergebnisse.
Die Themen haben es in sich - einige Beispiele:
- Integration von Jugendlichen mit Migrationshintergrund
- Gewalt unter Jugendlichen / an Schulen
- Unterscheidungen bei der Schulbildung
- Kinder in einer alternden Gesellschaft
- Jugend in der Politik
- Wie motiviert man Jugendliche zum Lernen?
- Neue Medien
- Umgang mit jugendlichen Straftätern






