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„Wir erwarten von der neuen Bundesregierung positive Signale für Jugendverbände“

Berlin – In diesen Tagen verhandeln CDU, CSU und SPD über die Ziele der Neuauflage einer Großen Koalition. Der Deutsche Bundesjugendring (DBJR) und seine Mitglieder appellieren: Jugendpolitik und insbesondere Jugendverbandsarbeit müssen im neuen Regierungsprogramm mit einem deutlichen positiven Signal verankert werden. Diese Forderung unterstützt die Deutsche Jugendfeuerwehr (DJF).

„Erfolgreiche Jugendpolitik ist der zentrale Schlüssel für eine nachhaltige Gesellschaftsentwicklung: Sie legt den Grundstein für das Demokratieverständnis und das soziale Miteinander der Generationen von morgen. Sie baut Vorurteile ab und beugt Ungleichheiten vor“, betont Christian Patzelt, Bundesjugendleiter der DJF.

Er nimmt damit Bezug auf diese aktuelle Stellungnahme des DBJR und die Beschlüsse der DBJR-Vollversammlung vom 28. Oktober 2017 (www.dbjr.de/artikel/neue-bundesregierung-muss-jugend-ein-angebot-machen/).

„Bundesweit wird in über 18.100 Jugendfeuerwehren ehrenamtliche Jugendarbeit geleistet. Für uns ist es deshalb eminent wichtig, dass eine Jugendpolitik – die sich an den Bedürfnissen unserer Zeit orientiert – auch Eingang in die Koalitionsverhandlungen von CDU, CSU und SPD findet“, sagt der Bundesjugendleiter und fordert: „Es müssen die Bedingungen dafür geschaffen werden, dass unsere ehrenamtlichen Jugendleiter und Betreuer ihre Aufgaben auch zukünftig mit ihrem Beruf und dem Familienleben vereinen können. Gleiches gilt für unsere Jugendlichen: Auch sie müssen Zeit und finanziellen Rückhalt haben, sich in ihrer Freizeit engagieren zu können.“

Bundesjugendleiter Christian Patzelt ermutigt alle Interessierten, sich in den kommenden Wochen bei den politischen Vertreterinnen und Vertretern vor Ort für eine nachhaltige Jugendpolitik stark zu machen.

Die Deutsche Jugendfeuerwehr ist die Nachwuchsorganisation im Deutschen Feuerwehrverband und Mitglied des Deutschen Bundesjugendrings. Zirka 257.000 Mädchen und Jungen engagieren sich in den Jugendfeuerwehren.

 

Ihre Ansprechpartnerin für Rückfragen

Antje Koch, Bundesjugendreferentin | Tel: 030 – 288 88 488 11 | E-Mail: koch@get-your-addresses-elsewhere.jugendfeuerwehr.de