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Starke Ideen für den Ernstfall: Jugendfeuerwehr Dornstetten überzeugt im bundesweiten Wettbewerb

Die Jugendfeuerwehr Dornstetten (Foto: 120sek.de)

Kreativität trifft Verantwortung: Beim bundesweiten Jugendwettbewerb „Was tun, wenn’s brennt? 120 Sekunden, um zu überleben“ zeigen junge Menschen aus ganz Deutschland, wie wichtig Aufklärung im Brandfall ist – und wie eindrucksvoll sie vermittelt werden kann. Mitten unter den Ausgezeichneten: die Jugendfeuerwehr Dornstetten aus Baden-Württemberg.

Bereits zum fünften Mal hatte das Forum Brandrauchprävention e.V. Jugendliche dazu aufgerufen, eigene Projekte rund um das richtige Verhalten im Brandfall zu entwickeln. Ziel ist es, ein Bewusstsein dafür zu schaffen, wie wenig Zeit im Ernstfall bleibt: Oft sind es nur 120 Sekunden, um sich in Sicherheit zu bringen.

Platz zwei für Dornstetten

Mit ihrem Video „Was tun, wenn’s brennt? Verhältst du dich richtig?“ sicherte sich die Jugendfeuerwehr Dornstetten den zweiten Platz und ein Preisgeld von 2.000 Euro. Die Jugendlichen überzeugten mit einem Beitrag, der auf anschauliche Weise zeigt, wie entscheidend schnelles und richtiges Handeln im Notfall ist.

Der erste Platz ging an die Integrierte Gesamtschule Kastellstraße aus Wiesbaden, die sich über 5.000 Euro freuen darf. Platz drei belegte die Berufsbildende Schule Technik 2 aus Ludwigshafen mit einem interaktiven 120-Sekunden-Online-Quiz. Ein Sonderpreis wurde an das St.-Theresien-Gymnasium aus Ruppichteroth vergeben, das mit einem Song- und Videobeitrag auf das Thema aufmerksam machte.

Engagement, das Wirkung zeigt

Für die Jury steht fest: Jeder Beitrag zählt. „Ob Video, Aktion oder kreatives Projekt – jeder Beitrag hilft dabei, das Verständnis für Gefahren zu stärken und Menschen über richtiges Verhalten im Ernstfall zu informieren“, betont Hermann Schreck, Vizepräsident des Deutschen Feuerwehrverbandes (DFV) und Mitglied der Fachjury.

Der Wettbewerb ist Teil der Kampagne „120 Sekunden, um zu überleben!“ und wird von den Öffentlichen Versicherern unterstützt.