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Zum Tag des Ehrenamts: Freiwilliges Engagement prägt die Kinder- und Jugendfeuerwehren

Ronja Jacobi, Landesjugendfeuerwehrwartin Nordrhein-Westfalen

"Für mich heißt Ehrenamt: Verantwortung übernehmen und jungen Menschen zeigen, dass sie wichtig sind. Wenn wir ihnen heute Raum geben, gestalten sie morgen unsere Gesellschaft", betont Ronja Jacobi, Landesjugendfeuerwehrwartin von Nordrhein-Westfalen.

Am "Internationalen Tag des Ehrenamts" am 5. Dezember wird all jenen Respekt und Dank ausgesprochen, die sich mit großer Motivation und unentgeltlich für andere einsetzen. Allein in den Kinder- und Jugendfeuerwehren Deutschlands engagieren sich über 372.000 Mädchen und Jungen – sie bilden den Nachwuchs, der sicherstellt, dass der Katastrophenschutz auch in Zukunft verlässlich funktioniert. Getragen wird diese wichtige Nachwuchsarbeit von Ehrenamtlichen, die sich zusätzlich zu ihrem regulären Einsatzdienst für die Ausbildung und Begleitung der jungen Menschen einsetzen.

"Mehr als 123.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich als Jugendleiter/-innen bei der Jugendfeuerwehr oder als Betreuer/-innen bei der Kinderfeuerwehr. Zu Verdeutlichung, das entspricht in etwa den Einwohner/-innen-Zahlen von Städten wie Wolfsburg (Niedersachsen) oder Ulm (Baden-Württemberg). Sich das bewusst zu machen, finde ich immer wieder krass!", sagt Bundesjugendleiter Christian Patzelt. "Wir reden von mehr als 123.000 Ehrenamtlichen, die Kinder und Jugendliche in der Persönlichkeitsbildung fördern und für das unverzichtbare Ehrenamt Feuerwehr begeistern und ausbilden. Dafür sage ich allen ehrenamtlich Engagierten ein riesiges Dankeschön."