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Abrechnungsmodalitäten bei internationalen Jugendbegegnungen innerhalb von Großzeltlagern

Stand: 29.08.2019

Zur weltweiten Kultur der Jugendfeuerwehr gehören Jugendfeuerwehr-Großzeltlager dazu. Besonders für Internationale Jugendbegegnungen bieten sie einen geeigneten Rahmen, in dem sich Jugendfeuerwehren mit ihren ausländischen Partnergruppen treffen und am Programm teilnehmen können. Werden hierfür Fördermittel über die Deutsche Jugendfeuerwehr beantragt, müssen sich die Antragsteller*innen an die Richtlinien der jeweiligen Geldgeber halten. In erster Linie werden internationale Jugendbegegnungen bezuschusst, wenn ein interaktiver Austausch mit der ausländischen Partnergruppe stattfindet. Daher muss Folgendes bei der Durchführung und Abrechnung beachtet werden: 

Durchführung

Jugendliche sind mit ihren deutschen Partnergruppen zusammen. Das bedeutet, sie sind in einem „Dorf A“ gemeinsam untergebracht, sie essen zusammen und nehmen gemeinsam an dem Programm des Großzeltlagers teil.

Neben dem Programm für alle Teilnehmenden des Zeltlagers muss es ein Programm geben, das ausschließlich auf die bi-/tri-/ bzw. multinationale Jugendbegegnung zugeschnitten ist. Das kann ein Sprachanimations-Workshop, Bastel-Workshop oder Ähnliches sein. 

Beantragung & Abrechnung

Antragsteller können sein: die jeweilige Jugendfeuerwehr (Achtung: es muss eine juristische Person sein) oder der Veranstalter der Großzeltlagers. Zu beachten ist: 

Im Antrag und im Verwendungsnachweis (Sachbericht) sind die Fragen explizit im Zusammenhang mit der Partnergruppe zu beantworten. Zum Beispiel: Welche Ziele werden mit dieser Maßnahme verfolgt? Wie sollen diese umgesetzt werden? Hier muss hervorgehen, dass das Lager zwar einen thematischen und programmatischen Rahmen bietet, die Gruppen mit ihren ausländischen Partnerorganisationen allerdings eigenständig agieren. 

Bei der Abrechnung ist darauf zu achten, dass Rechnungen (Workshops, Catering, Schwimmbadbesuche etc.) explizit auf die bi-/tri-/ bzw. multinationale Begegnung ausgestellt werden. Ist dies seitens der Rechnungssteller aus Gründen nicht möglich, muss die Gesamtrechnung des z.B. Caterings vom dem/von der Antragsteller*in anteilig auf die Personenzahl der bi-/tri-/ bzw. multinationalen Begegnung heruntergerechnet werden. Der Rechenweg ist dabei nachvollziehbar für die Zentralstelle darzulegen. Außerdem ist darauf zu achten, dass die Rechnungsadresse der Belege der Adresse des/der Antragsteller*in entspricht.