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Weltfeuerwehrverband CTIF

„Comité Technique International de prévention et d’extiction du Feu“

Das internationale Kompetenz- und Informationsnetzwerk im Bereich Feuerwehr- und Rettungswesen CTIF, wurde im Jahr 1900 gegründet und vertritt fünf Millionen Feuerwehrleute, die täglich für eine Milliarde Menschen einsatzbereit sind.

Mehr als 40 Länder sind ordentliche Mitglieder, mehr als 50 Firmen und Institutionen sind angeschlossene Mitglieder.

Die wichtigsten Aufgaben sind

  • Ansprechpartner für alle internationalen Institutionen wie UNO, NATO, EU zu sein
  • Plattform für Erfahrungsaustausch darzustellen
  • Förderung professioneller Beziehungen
  • Entwicklung der Jugendfeuerwehren
  • Mitgliederentwicklung und Frauenförderung

Weitere Dienstleistungen

  • Internationale Konferenzen
  • Welt-Feuerwehrstatistik
  • Internetplattform mit aktuellen Fachartikeln, Informationen und mehrsprachigem Fachwörterbuch
  • Internationale Feuerwehrwettbewerbe. Alle vier Jahre für die Freiwilligen- und die Berufsfeuerwehren, alle zwei Jahre für die Feuerwehrjugend
  • Förderung der Jugendfeuerwehren

CTIF-Kommissionen gibt es zu folgenden Themen

  • Internationale Wettbewerbe
  • Jugendleiter
  • Feuerwehr und Brandschutz auf Flughäfen
  • Ärztlicher Dienst bei der Feuerwehr
  • Waldbrände
  • Gefährliche Güter
  • Geschichte, Museen, Dokumentation
  • Europa
  • Vorbeugender Brandschutz

CTIF-Arbeitsgruppen gibt es zu zu folgenden Themen

  • Zentrum für Statistik
  • Donauländer
  • Freiwillige Feuerwehr
  • Ausbildung und Training

Technische Dokumente

1. Die Empfehlungen des CTIF

  • Brandschutzregeln für internationale Fach- und Firmenausstellungen
  • Brandschutzregeln für Gastspiele auswärtiger Theater-, Konzert- und Zirkustruppen
  • Brandschutz in Hotels und Gaststätten
  • Grundsätze der Brandbekämpfung in Hochhäusern
  • Sicherheit in unterirdischen Verkehrsanlagen
  • Brandschutz in Krankenhäusern und Pflegeheimen

2. Studienbeiträge der Nationalen CTIF-Komitees

  • Normierung des Feuerwehrwiderstandes von Konstruktionselementen und der Entzündbarkeit von
  • Baustoffen
  • Sozialfürsorge der Feuerwehren: vergleichende Betrachtung
  • Studie über die Ausbildung des Feuerwehr-/Rettungsdienstpersonals in verschiedenen Ländern
  • Vorkehrungen und Maßnahmen für die Brandbekämpfung und Verhinderung von Schadensfolgen
  • bei Atomkraftwerken

3. Internationale Atomenergie Behörde in Kooperation mit der CTIF Kommission Gefährliche Güter (2006)

Manual for First Responders to a Radiological Emergency

4. Buch des Ehrenmitglieds Willi BOHLMANN (2006)

51 Jahre Feuerwehrsportwettkämpfe in Deutschland und im CTIF (1954-2005)
Internationale Feuerwehrwettbewerbe des CTIF
Untertitel: „Von den Anfängen bis zur Gegenwart (1961 - 2009)“

5. Das EUROFEU - CTIF Symposium (1988)

FEUERWEHR 99: Entwicklungstendenzen bei Feuerwehrfahrzeugen

6. Das CTIF - Symposium in Hannover (1994)

Die Feuerwehren Europas und anderer Kontinente
Dimensionierung von Feuerwehren in Städten mittels Computersystemen

7. Studien von Vize-Präsident Russ SANDERS

Survey of Fire Fighter Safety Programs in CTIF Nations (2005)
Community Safety Final Report (2003)

8. Studie von Vizepräsident Rainer ALHO

Pilotstudie über die gegenseitige internationale Hilfe bei Großunglücken und Katastrophen zur Verbesserung des Einschreitens von schnell mobilisierbaren Einsatzmannschaften

9. Internationales Fachwörterbuch über Tanklöschfahrzeuge

10. Internationales Fachwörterbuch „Feuerwehrwesen“

11. CTIF Kommission “Feuerwehr- und CTIF Geschichte, Musen und Dokumentation”

100 Jahre CTIF 1900 – 2000 (2000) des heiligen Florian und anderer Schutzheiligen bei den Feuerwehren (2003)

  • Jugend und Frauen in der Feuerwehr (2002)
  • Auszeichnungen für die Feuerwehr (2001)
  • Entstehung und Entwicklung der Feuerversicherungsanstalten und deren Einfluss auf die Entwicklung Freiwilliger Feuerwehren (2000)
  • Entwicklung der Feuerwehr-Uniformierung (1999)
  • Die Wege der Freiwilligen Feuerwehren in das CTIF (1998)
  • Die Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehren (1997)
  • Hand- und tiergezogene Feuerwehrfahrzeuge (1996)
  • Der Samariterdienst in der Feuerwehr (1995)
  • Die soziale Absicherung von Feuerwehrmännern nach Unfällen (1994)
  • Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehren (1993)

Symposien

2012 BRATISLAVA (Slowakei)
Transport und Rettung

2011 BERGEN (Norwegen)
Klimaveränderung – Vorsorge und Gefahrenabwehr

2008 COLAMAR (Frankreich)
Gefahren entgegentreten - Strategien der Feuerwehren und Rettungsdienste

2006 LJUBLJANA (Slowenien)
Gefährliche Güter

2004 BRASOV (Rumänien)
Die Sicherheit von Feuerwehrleuten im 21. Jahrhundert

2002 WIEN (Österreich)
Sicherheit in der Gemeinde durch Feuerwehr und Rettungsdienst

2000 AUGSBURG (Deutschland)
Feuerwehr und Katastrophenschutz von Notfällen bis zur Katastrophe

1998 LISSABON (Portugal)
Brandbekämpfungsanalyse und Risikenabdeckung

1996 MANCHESTER (Großbritannien)
Ausbildung im Feuerwehrwesen

1994 HANNOVER (Deutschland)
Die Feuerwehren Europas und anderer Kontinente

1991 BRÜSSEL (Belgien)
Handhabung, Lagerung und Transport gefährlicher Stoffe

1989 WARSCHAU (Polen)
Wirtschaftlichkeit und Brandschutz

1988 Das EUROFEU – CTIF Symposium
FEUERWEHR 99: Entwicklungstendenzen bei Feuerwehrfahrzeugen

1987 ESTORIL (Portugal)
Brandschutz in Krankenhäusern und Pflegeheimen

1985 VÖCKLABRUCK (Österreich)
Sicherheit in unterirdischen Verkehrsanlagen

1983 AMSTERDAM (die Niederlande)

1981 BÖBLINGEN (Deutschland)

1979 STOCKHOLM (Schweden)

1977 BOLZANO (Italien)

1976 West-BERLIN (Deutschland)

1975 LONDON (Vereinigtes Königreich)

1974 LUXEMBURG (Luxemburg)

1973 BRNO (Tschechische Republik)

1972 FRANKFURT (Deutschland)

1971 ROUEN (Frankreich)

1970 MÜNSTER (Deutschland)

1969 KREMS (Österreich)

1968 NAINVILLE-LES-ROCHES (Frankreich)

1967 WOLFSBURG (Deutschland)

Konferenzen

2005 St. Petersburg (Russland)
Reorganisation der Feuerwehr- und Rettungsdienste in CTIF Mitgliedsnationen – aktueller Stand, Probleme und Perspektiven

2003 Regensdorf (Schweiz), CTIF und Schweizerischer Feuerwehrverband
Lösungen zur Tunnelsicherheit, Best practice

2002 Regensdorf (Schweiz), CTIF und Schweizerischer Feuerwehrverband
Tunnel – Sind sie sicher genug?

2002 Dresden (Deutschland), CTIF und vfdb
Terrorismus
Internationale Symposien der CTIF-Jugendleiterkommission

2016 Trento (Italien)

2014 ECHTERNACH (Luxemburg)

2012 AMBERG (Deutschland)

2010 KRAKAU (Polen)

2006 WELS (Österreich)

2004 BIRMINGHAM (Vereinigtes Königreich)

2002 OSTRAVA (Tschechische Republik)

2000 WELS (Österreich)

1998 LUXEMBURG

1996 WELS (Österreich)

1994 HANNOVER (Deutschland)

1993 RÜCKERSDORF (Deutschland)

CTIF Internationale Feuerwehrwettbewerbe

2017 Villach (Österreich)
2013 MULHOUSE (Frankreich)
2009 OSTRAWA (Tschechische Republik)
2005 VARAZDIN (Kroatien)
2001 KUOPIO (Finnland)
1997 HERNING (Dänemark)
1993 BERLIN (Deutschland)
1989 WARSCHAU (Polen)
1985 VÖCKLABRUCK (Österreich)
1981 BÖBLINGEN (Deutschland)
1977 TRENTO (Italien)
1973 BRNO (Tschechische Republik)
1969 KREMS (Österreich)
1966 KARLOVAC (Jugoslawien)
1963 MULHOUSE (Frankreich)
1961 BONN-BAD GODESBERG (Deutschland)

Die Jugendwettbewerbe

Internationale Wettbewerbe des CTIF für Jugendfeuerwehren
2017 Villach (Österreich)
2015 OPOLE (Polen)
2013 MULHOUSE (Frankreich)
2011 KOčEVJE (Slowenien)
2009 OSTRAVA (Tschechische Republik)
2007 REVINGE (Schweden)
2005 VARAZDIN (Kroatien)
2003 KARPFENBERG (Österreich)
2001 KUOPIO (Finnland)
1999 ALTKIRCH (Frankreich)
1997 HERNING (Dänemark)
1995 ARCO (Italien)
1993 BERLIN (Deutschland)
1991 LAPPEENRANTA (Finnland)
1989 WARSZAWA (Polen)
1987 HAVLICKUV-BROD (CSSR)
1985 VÖCKLABRUCK (Österreich)
1983 VELDHOVEN (Niederlande)
1981 BÖBLINGEN (Deutschland)
1979 PERCHTOLDSDORF (Österreich)
1977 ETTELBRÜCK (Luxemburg)

Internationale Jugendleiterkommission des CTIF

Unter dem Motto „Jugend unsere Zukunft“ betreiben nun mehr als 30 Mitgliedsländer des CTIF Jugendarbeit, was eine Gesamtmitgliederzahl von mehr als 800.000 Jungen und Mädchen im Alter von 6-20 Jahren umfasst. Die Jugendarbeit von heute ist eine moderne Jugendverbandsarbeit, die jungen Menschen auf gesellschaftlicher Basis sehr nachhaltig erfahren lässt, was es bedeutet auf andere angewiesen zu sein, aber auch selbst gebraucht und beansprucht zu werden.

Die Internationale Jugendleiterkommission des CTIF kann mit Recht zufrieden sein mit der derzeitigen Jugendarbeit, da wir wissen, dass alle ehrenamtlich einen „guten Job“ mit viel Idealismus und Engagement gemacht haben, getreu dem Motto „Freiwillig und doch professionell“.

Freiwillig heißt für uns, in der Jugendarbeit den Garanten zum Erhalt des Freiwilligen Feuerwehrwesen zu sichern. Dies bedeutet aber auch, dass die Verantwortlichen in Politik und Regierung die Voraussetzungen und die Grundlagen hierfür schaffen müssen.

Freiwillig heißt aber auch, aktive Nachwuchsarbeit zu betreiben, sich der Jugend zu verschreiben und unter einer gesunden, realistischen Betrachtungsweise Problemstellungen zu erkennen und Veränderungen von Gesellschaftreformen zeitgerecht einzuleiten. All dies verlangt ein transparentes Feuerwehrwesen und gerade diese Transparenz möchten wir als ILJK durch unsere Internationale Jugendfeuerwehrbegegnungen, Symposien, Arbeitssitzungen erreichen. Daher ist es unsere Bestrebung, bei allen CTIF Jugendveranstaltungen die Kontakte unter den Jugendlichen zu intenisivieren und hierdurch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit zu fördern. Es sind diese internationalen Kontakte unserer Jugendfeuerwehren, welche einen wichtigen Beitrag leisten zur Völkerverständigung und zu einem gemeinsamen friedlichen Miteinander.

Daher wäre es falsch, sich nun anhand all dieser Daten und Erfolge auf seinen Lorbeeren auszuruhen und zu behaupten, damit wäre Jugendarbeit in befriedigendem Masse geleistet! Gerade hier und jetzt müssen neue Akzente gesetzt werden, um den neuen Herausforderungen gerecht zu werden.

Jos Tholl
ehem. Vorsitzender der IJLK des CTIF