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Kinder in der Feuerwehr

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Home Themen Kinder in der Feuerwehr Mitmach-Tag für Kinder

Mitmach-Tag für Kinder

Ein illustriertes Plakat, was zum Mitmach-Tag einlädt.
Illustration: Anke Evers

Der bundesweite Mitmach-Tag richtet sich an die Kindergruppen in den Feuerwehren und an alle Kinder, die zur Feuerwehr wollen. Die Feuerwehren sind aufgerufen, einen Mitmach-Tag mit ihren Kinder-Abteilungen als interne Veranstaltung oder als „Tag der offenen Tür“ anzubieten. 

Für den Mitmach-Tag stellt die Deutsche Jugendfeuerwehr Materialien zur Verfügung, darunter einen Info-Flyer und Handreichungen, die einen Musterablauf mit passendem Material zu den Aktionen enthalten.

Postkarten und Plakate sollen die Öffentlichkeit und die Kinder einladen, sie zum Aufhängen und Verteilen vor Ort gedacht. Das auf dieser Seite zur Verfügung gestellte Material kann frei verwendet und selbst vervielfältigt werden. Für die Werbung in den sozialen Medien nutzt bitte den Hash-Tag #FeuerwehrKindertag.

Also macht mit und zeigt allen Kindern vor Ort, wie viel Spaß Feuerwehr macht und was dort alles gelernt werden kann – denn die Kinder sind unsere Zukunft!

Handlungsempfehlungen für den Mitmach-Tag

Mitmach-Tag für Kinder zum Thema "Herbst"
Mitmach-Tag für Kinder zum Thema "Sommer"
Mitmach-Tag für Kinder zum Thema "Erde"
Mitmach-Tag für Kinder zum Thema "Feuer"
Mitmach-Tag für Kinder zum Thema "Luft"
Mitmach-Tag für Kinder zum Thema "Wasser"

Spiele und Experimente für den Mitmach-Tag

Dieses Experiment rund um das Element Feuer eignet sich für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren und fördert die Motorik, die Experimentierfreude und die Wissensaneignung. Es kann sehr gut in Kleingruppen in der Kinder- oder Jugendfeuerwehr oder gemeinsam mit den Eltern zu Hause durchgeführt werden.

Ein illustriertes Bild, was das Experiment "Dampfboot" zeigt. Ein Kind sitzt vor einer Wanne mit Wasser und lässt ihr Dampfbott fahren.
Illustration: Anke Evers

Sicherheit: Dieses Experiment nur unter Anwesenheit von Erwachsenen durchführen!

Dauer: 20 Minuten

Materialien:

  • Stück Styropor oder Holz
  • 1 Ei
  • 4 lange Nägel
  • 1 Teelicht
  • Streichhölzer
  • Klebefilm
  • kleine Säge
  • Stopfnadel
  • Schale mit Wasser 

Anleitung:

Aus dem Styropor oder Holz die Form eines Bootes aussägen. Dieses sollte ca. 10-15 cm lang sein. Mit der Stopfnadel zwei  Löcher in das Ei pieken und ausblasen. Das Ei fungiert als Dampfkessel. Eins der beiden Löcher nach dem Ausblasen mit Klebefilm wieder zukleben. Nun die vier Nägel so in das Boot stecken, dass das Ei daraufgelegt werden kann. Die vier Nägel müssen so lang sein, dass unter den „Dampfkessel“ noch ein Teelicht passt (vgl. Zeichnung). Das Ei bis zur Hälfte mit Wasser füllen und das Teelicht anzünden. Nun das Dampfboot in einer Badewanne oder in einem großen Behälter zu Wasser lassen. Nach ein paar Minuten hat die Flamme das Wasser im Ei erhitzt und das Boot setzt sich in Bewegung. Das Wasser verdampft und treibt das Boot an. 

Quelle: Bodemann, Katja/ Schneider, Markus: Die Feuer Werkstatt, S. 26, Verlag an der Ruhr 

Dieses Spiel rund um das Element Feuer eignet sich für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren und fördert Kreativität, Abstraktion, Wissen, Teamgeist, Motorik und Koordination. Es kann sehr gut in zwei Kleingruppen mit vier bis fünf Kindern durchgeführt werden.

Ein illustriertes Bild, was das Spiel "Schnell wie die Feuerwehr" zeigt. Es werden exemplarisch drei Bildkarten dargestellt.
Illustration: Anke Evers

Dauer: je nach Gruppenstärke 15-30 Minuten 

Materialien:

  • Stoppuhr/Eieruhr
  • Bild- oder Wortkarten mit Feuerwehrbegriffen (Feuerwehrauto, Helm, Rohre, Schläuche, etc.)
  • Tafel mit Kreide oder Flipchart bzw. Whiteboard mit Stift

Anleitung:

Die Spielleitung erstellt im Vorfeld Bild- oder Wortkarten mit Feuerwehrbegriffen und legt dabei jeweils eine der drei Darstellungsarten (Pantomime, Zeichnen, Wort-Umschreiben) fest.  Es bilden sich zwei Teams, die nicht gegeneinander, sondern miteinander antreten. Das eine Team zieht eine der Karten. Auf das Kommando „Schnell wie die Feuerwehr“ umschreibt, zeichnet bzw. zeigt es pantomimisch dem anderen Team den gesuchten Feuerwehrbegriff. Die andere Gruppe versucht, den Begriff zu erraten. Für jede Karte haben die Teams drei Minuten Zeit. Anschließend wechseln die Gruppen. Es muss darauf geachtet werden, dass die Kinder beim Umschreiben des gesuchten Begriffes ihn nicht aus Versehen doch selbst nennen. Ist dies der Fall, wird einfach eine neue Karte gezogen. 

Quelle: Handreichung der Bambini-Feuerwehr Rheinland-Pfalz, 2017 

Dieses Experiment rund um das Element Erde eignet sich für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren und fördert Feinmotorik und Kreativität. Es kann sehr gut in Kleingruppen in der Kinder- oder Jugendfeuerwehr oder gemeinsam mit den Eltern zu Hause durchgeführt werden.

Fragestellung: Können Steine (nachhaltig) bemalt werden?

Dauer: ohne das Sammeln der Steine rund 20 Minuten

Materialien:

  • runde Steine
  • Wachsmalstifte (oder Acrylfarben)
  • Backpapier
  • Schuhkartondeckel
  • Ofenhandschuhe
  • Löffel oder Gabel

Anleitung:

  • Backofen auf 200 Grad Celsius vorheizen. Die Kinder legen die geputzten Steine auf einen Rost und schieben dieses für 15 Minuten in den Ofen.
  • Arbeitsbereich für das Bemalen herrichten: Schuhkartondeckel mit Backpapier auslegen.
  • !Achtung Verbrennungsgefahr! Unter Aufsicht werden die Ofenhandschuhe angezogen und einzeln Steine auf den Arbeitsbereich gelegt.
  • !Achtung Verbrennungsgefahr! Die Steine dürfen nicht von der Arbeitsfläche kullern.
  • Die Kinder drücken Wachsmalstifte auf den heißen Stein und malen. Der Stift oder die Farbe zerlaufen, je länger sie mit dem heißen Stein in Kontakt sind. Die Farbe kann gewechselt werden, z. B. blau-orange.
  • !Achtung Verbrennungsgefahr! Der Stein darf nur mit dem Löffel oder der Gabel bewegt werden.
  • Den Stein auskühlen und trocknen lassen.

Entnommen und adaptiert aus: https://www.geo.de/geolino/basteln/721-rtkl-anmalen-heisse-steine

Dieses Schätzspiel rund um das Element Erde eignet sich für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren und fördert die Fähigkeiten Wahrnehmen, Abwiegen und Unterscheiden. Es kann sehr gut zu zweit oder in Kleingruppen in der Kinder- oder Jugendfeuerwehr durchgeführt werden.

Fragestellung: Wie viel Erde ist ein Kilogramm?

Dauer: rund 5 Minuten

Materialien:

  • mindestens zwei Kübel/Eimer
  • Sack Erde (10 Kilogramm)
  • Waage

Anleitung:

  • Die Kinder sollen nicht nur raten oder schätzen, wie viel Erde ein Kilogramm ergibt. Ihr Auftrag ist es, dies herauszufinden.
  • Dazu stehen zwei Kübel oder Eimer bereit – für zwei Kinder oder Kleingruppen.
  • Die Kinder müssen versuchen, in den leeren Kübel ein Kilogramm Erde zu geben – durch abschätzen.
  • Beide Eimer nacheinander auf die Waage stellen. Wer am nächsten bei der 1-Kg-Marke ist, hat gewonnen.

Entnommen und adaptiert von Juli F.: https://www.praxis-jugendarbeit.de/spielesammlung/feuer-erde-wasser-luft-olympiade.html

Dieses Experiment rund um das Element Erde eignet sich für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren und schult beim Basteln, Experimentieren und beim Verständnis für Nachhaltigkeit. Es kann sehr gut in Kleingruppen von zwei bis drei Kindern in der Kinder- oder Jugendfeuerwehr oder gemeinsam mit den Eltern zu Hause durchgeführt werden.

Fragestellung: Kann schmutziges Wasser gesäubert werden? Wie geht das? Welche Rolle spielen dabei die verschiedenen Bestandteile von Erde?

Ein illustriertes Bild, was das Experiment "Eigenen Filter herstellen" zeigt. Es werden die vier Filter mit verschieden Materialien und Mischverhältnissen gezeigt.
Illustration: Anke Evers

Dauer: rund 25 Minuten

Materialien:

  • eine Plastikflasche (je größer, desto besser)
  • mehrere Stofffetzen (altes Spülhandtuch oder ein Fließtuch)
  • etwas Mutterboden/Erde
  • ein wenig Sand
  • kleine Kieselsteine
  • Holzkohle aus dem Lagerfeuer
  • eine Schnur
  • ein Handbohrer
  • ein Messer

Anleitung:

Zuerst muss ein einfacher Filter gebaut werden. Dazu eignen sich Ein-Liter-Plastikflaschen am besten.

  • Die Kinder stechen oder bohren vorsichtig ein Loch in den Flaschendeckel. Durch das Loch im Deckel der Falsche tritt später das filtrierte Wasser aus. Es kann sein, dass bei zu geringer Durchflussgeschwindigkeit das Loch noch erweitert werden muss.
  • Vorsichtig trennen die Kinder unter Aufsicht die Flasche mit einem Messer durch, so dass ein Drittel der Flasche zum Boden und zwei Drittel zum Flaschenhals gehören.
  • Für die Aufhängung bohren sie nun an der Schnittkante der Flasche mit dem Flaschenhals ebenfalls zwei Löcher. Durch diese beiden Löcher bringen die Kinder eine Schnur für die Aufhängung an.
  • Der Flaschenhals zeigt mit dem Deckel nach unten. Nun legen die Kinder ein Stoffstück ein.
  • Der Flaschenboden ist der Auffangbehälter.
  • Jetzt ist der Flaschen-Filter fast fertig. Für die ersten Experimente wären vier Filter-Flaschen gut.
  • Eine Flasche wird mit Kieselsteinen, eine mit Erde, eine mit Sand gefüllt. Dabei nicht den Stofffetzen vergessen! In der vierten Flasche werden die Erd-Materialien gemischt, d. h. zuerst Sand, dann Erde und danach die Kieselsteine einfüllen. Jede Schicht wird mit einem Stoffstück getrennt.
  • Als nächstes füllen die Kinder schmutziges Wasser (wie zum Beispiel aus einer schlammigen aufgewühlten Pfütze) jeweils in die vier Flaschen ein.
  • Was wird passieren? Was ist zu beobachten?

Je nach dem Grad der Wasserverunreinigung und der Beschaffenheit des Bodens sind unterschiedliche Filterergebnisse zu erwarten. Die Mischung sollt die größte Filterwirkung haben.
Dennoch ist dies kein Trinkwasser!

Dieses Aktionsspiel eignet sich für Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren und bringt Spannung und Spaß. Es kann sehr gut zu zweit oder in Kleingruppen in der Kinder- oder Jugendfeuerwehr durchgeführt werden.

Ein illustriertes Bild, was das "Murmelspiel" zeigt. Murmeln rollen auf ein Karton mit unterschiedlichen großen Öffnungen zu.
Illustration: Anke Evers

Dauer: je nach Spielreihen rund 10-15 Minuten

Variante 1: „Ditschen“ – Anstoßen

  • Es spielen mindestens zwei Kinder.
  • Eine Murmel wird geworfen. Jetzt wirft jedes Kind nacheinander eine weitere Murmel.
  • Gewonnen hat das Kind, dessen Murmel am dichtesten an der zuerst geworfenen liegt. Natürlich darf die zuerst geworfene Murmel auch angestoßen und damit weggeschoben werden.

Variante 2: Welche Murmel liegt am Besten?

  • Beliebig viele Mitspielende sind möglich, es kann draußen und drinnen gespielt werden.
  • Die Kinder malen mit Kreide eine Linie auf den Boden oder sie legen eine Arbeitsleine der Feuerwehr aus. Jetzt versucht jedes mitspielende Kind, seine Murmel so dicht wie möglich an die Linie zu bringen, indem sie geworfen oder gekullert wird. Damit alle im gleichen Abstand von der Ziellinie entfernt stehen, ist eine zweite Startlinie sinnvoll.

Variante 3: Wer schafft die meisten Murmel-Punkte?

  • Die Kinder bauen ein Haus mit „Türen“ oder Torbogen, zum Beispiel aus einem Schuhkarton.
  • Jetzt legen die Kinder fest, wie viele Murmeln jedes mitspielende Kind werfen darf. Wer es schafft, eine Murmel in eine der Öffnungen zu rollen, bekommt die jeweils angegebenen Punkte.
  • Nachdem alle Kinder ihre Murmeln gespielt haben, werden die Punkte gezählt. Gewonnen hat, wer die meisten Punkte hat.

Im Herbst ziehen die Kinder in ganz Deutschland mit ihren bunten Laternen und Lichtern durch die Straßen und feiern das Sankt Martins-Fest. Mit einer Feuerwehr-Laterne macht es noch viel mehr Spaß, an dieser schönen Tradition teilzunehmen.

Ein illustriertes Bild, was das die Feuerwehr-Auto-Laterne zeigt.
Illustration: Anke Evers

Material:

  • 1 Bogen rote Pappe A2
  • 2 Bögen Transparentpapier A4
  • 1 Stück dünnes Seil oder Draht, circa 30 cm lang
  • Schere, Bleistift, Kleber
  • Laternenstab mit Beleuchtung

Anleitung:

Die Vorlage für das Feuerwehrauto kann ganz einfach hier heruntergeladen werden. Pro Kind wird ein Ausdruck (1:1) benötigt.

  • Die Konturen des Fahrzeugs (linkes Seitenteil, Front, rechtes Seitenteil) werden per Schablone auf die rote Pappe übertragen und ausgeschnitten. Beide Teile werden zusammengeklebt oder die Form gleich aus einem Stück ausgeschnitten.
  • Die Ausschnitte werden auf beiden Seiten herausgeschnitten und das Transparentpapier dahintergeklebt.
  • Räder, Fenster, Griffe, Blaulichter, Kühlergrill usw. werden aufgeklebt oder aufgemalt und die Laschen nach innen geknickt.
  • Jeder Pappstreifen wird an den unterschiedlich gekennzeichneten Stellen gelocht und gefalzt.
  • Windschutzscheibe und Heckapplikationen werden auf- und beide Fahrzeugteile mit den Streifen aneinandergeklebt. 
  • Beide Dachteile werden nach innen geklappt und ebenfalls festgeklebt.
  • Nun wird die Schnur oder der Draht noch durch beide Löcher geführt und an den Enden verknotet, sodass eine kleine Schlaufe entsteht, an der man den Fackelstab befestigen kann. Beim Anbringen darauf achten, dass die Beleuchtung in der Mitte der Fackel hängt.
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