Kinder- und Jugendschutz

Der Kinder- und Jugendschutz ist eine zentrale Grundlage der Arbeit in den Kindergruppen und Jugendfeuerwehren. Kinder und Jugendliche sollen die Feuerwehr als sicheren Ort erleben, an dem Gemeinschaft, Vertrauen, Respekt und persönliche Entwicklung im Mittelpunkt stehen. Neben der feuerwehrtechnischen Ausbildung und der allgemeinen Jugendarbeit tragen Betreuende eine besondere Verantwortung für das körperliche, seelische und soziale Wohl der ihnen anvertrauten jungen Menschen.
Durch die stark wachsende Zahl von Kinderfeuerwehren werden die Mitglieder der Deutschen Jugendfeuerwehr immer jünger. Damit gewinnt der Kinderschutz zusätzlich an Bedeutung. Kinder benötigen aufgrund ihres Entwicklungsstandes und ihrer Abhängigkeit von Erwachsenen einen besonderen Schutz und eine besonders sensible Begleitung. Gleichzeitig müssen Jugendfeuerwehrwarte und -wartinnen sowie Betreuende aufmerksam gegenüber unangemessenem Verhalten, Grenzüberschreitungen, Gewalt und Ausgrenzung sein – unabhängig davon, ob diese innerhalb oder außerhalb der Feuerwehr stattfinden. Eine klare Haltung gegen diskriminierendes, sexistisches oder gewalttätiges Verhalten sowie verbindliche Regeln im Umgang miteinander sind deshalb unverzichtbar.
Die Deutsche Jugendfeuerwehr unterstützt die Feuerwehren mit Empfehlungen, Materialien, Schulungen und Verhaltenskodizes dabei, eine sichere und wertschätzende Umgebung für Kinder und Jugendliche zu schaffen. Kinder- und Jugendschutz bedeutet dabei nicht nur Prävention, sondern auch Aufmerksamkeit, Verantwortungsbewusstsein und eine Kultur des Hinschauens.