Unsere Welt ist bunt!
Integrations- und Vielfaltskampagne

Mit der Kampagne „Unsere Welt ist bunt“ setzt die Deutsche Jugendfeuerwehr ein klares Zeichen für Integration, Toleranz und gesellschaftliche Vielfalt. Ziel ist es, die „bunte Mischung“ ihrer Mitglieder sichtbar zu machen und noch mehr junge Menschen für die Jugendfeuerwehr zu begeistern. Dabei versteht sich die Jugendfeuerwehr als offene und moderne Organisation, in der alle Kinder und Jugendlichen willkommen sind – unabhängig von Herkunft, Geschlecht, Religion, Behinderung oder sozialem Hintergrund.
Im Mittelpunkt stehen Themen wie:
- Integration von Jugendlichen mit Migrationsgeschichte
- Gewinnung von mehr Mädchen für die Jugendfeuerwehr
- Inklusion und Teilhabe
- Umgang mit verhaltensauffälligen Jugendlichen
- klare Haltung gegen Extremismus und diskriminierende Ideologien
- Begleitung des Übergangs in die Einsatzabteilungen der Feuerwehren
„Ziel der Integrationskampagne ist es, die Individualität der Jugendlichen zu fördern. Wir wollen deutlich machen, dass die Jugendfeuerwehr eine offene moderne Organisation mit einem attraktiven Freizeitangebot ist, bei der alle Mädchen und Jungen herzlich willkommen sind“, betonte der damalige Bundesjugendleiter Johann-Peter Schäfer.
Die Kampagne wird bis heute durch Projekte, Seminare und Arbeitshilfen begleitet, die Jugendgruppenleitungen dabei unterstützen, Vielfalt aktiv und kompetent zu gestalten.
Entstehung der Kampagne
Die Integrationskampagne startete 2007. Partner war das Bündnis für Demokratie und Toleranz; unterstützt wurde das Projekt zudem vom damaligen Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble als Schirmherr.
Aus der Kampagne entstand 2010 der feste Fachausschuss Integration. Seit 2017 ist das Thema im Fachausschuss Jugendpolitik & Integration verankert. Damit wurde die Bedeutung von Vielfalt und Integration dauerhaft in der Nachwuchsarbeit der Feuerwehr etabliert.
Arbeitshefte und weitere Informationen
Die Arbeitshefte „Inklusion“, „Integration“ und „Gender“ stehen als PDF im Downloadcenter zur Verfügung. Auf unserer Themenseite Inklusion findet Ihr weitere Informationen.